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Donnerstag, 20. Oktober 2011

 

Aus 'Deutsche Sprachwelt' Ausgabe 45, Herbst 2011, Seite 12

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Donnerstag, 20. Oktober 2011

 

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Donnerstag, 20. Oktober 2010

 

Klaus Störtebeker 

 

* um 1360 
† vermutlich am 20. Oktober 1401 in Hamburg


Seeräuber, einer der Anführer der Vitalienbrüder
.
 

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Regierungsantritt von Maria Theresia von Habsburg

am 20. Oktober 1740  
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als Erzherzogin von Österreich und Königin von Ungarn (mit Kroatien) und Böhmen  

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Weitere Gedenktage

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Mittwoch, 19. Oktober 2011

 

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Mittwoch, 19. Oktober 2011

 

Völkerschlacht bei Leipzig 

 

vom 16. bis 19. Oktober 1813 
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Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege. Truppen der Verbündeten Österreich, Preußen, Russland und Schweden gegen die Truppen Kaiser Napoleons.


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Uraufführung der Oper Tannhäuser

19. Oktober 1845 
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Wagners fünfte Oper 'Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg' wurde im Königlich Sächsischen Hoftheater (Semperoper) in Dresden uraufgeführt. 

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Weitere Werke Richard Wagners

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg
Lohengrin

Die Meistersinger von Nürnberg

Die Walküre

Zitate

Der Pöbel! – der Führer ist's, der sie zu Rittern macht.
Nimm ihm den Führer, und er wird, was er war.

Wie könnte die Macht der Presse bestehen, wenn wir sie einfach ignorierten? Und wie wenig Anstrengung hätte uns das zu kosten!
D

Erna Berger

* 19. Oktober 1900 in Cossebaude/Sachsen

14. Juni 1990 in Essen


Deutsche Kammersängerin und Sopranistin. 

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Dienstag, 18. Oktober 2011

 

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Dienstag, 18. Oktober 2011

 

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Dienstag, 18. Oktober 2010

 

Heinrich Schütz

* 18. Oktober 1585 in Köstritz

† 6. November 1672 in Dresden


Deutscher Komponist des Frühbarock.

 

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Prinz Eugen  

* 18. Oktober 1663 in Paris 

† 21. April 1736 in Wien

 

Feldherr, Bauherr und Kunstsammler. 

 

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Prinz Eugen der edle Ritter,
wollt dem Kaiser wied'rum kriegen
Stadt und Festung Belgerad!
Er ließ schlagen eine Brukken,
daß man kunt hinüberrucken
mit der Armee vor die Stadt.

2.
Als die Brucken nun war geschlagen,
daß man kunnt mit Stuck und Wagen
Frei passir'n den Donaufluß,
Bei Semlin schlug man das Lager,
Alle Türken zu verjagen,
Ihn'n zum Spott und zum Verdruß.

Ihr Konstabler auf der Schanzen,
Spielet auf zu diesem Tanzen
Mit Kartaunen groß und klein;
Mit den großen, mit den kleinen
Auf die Türken auf die Heiden,
Daß sie laufen all davon!
ABCD

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Anekdote aus dem letzten preußischen Kriege

In einem bei Jena liegenden Dorf, erzählte mir, auf einer Reise nach Frankfurt, der Gastwirt, daß sich mehrere Stunden nach der Schlacht, um die Zeit, da das Dorf schon ganz von der Armee des Prinzen von Hohenlohe verlassen und von Franzosen, die es für besetzt gehalten, umringt gewesen wäre, ein einzelner preußischer Reiter darin gezeigt hätte; und versicherte mir, daß wenn alle Soldaten, die an diesem Tage mitgefochten, so tapfer gewesen wären, wie dieser, die Franzosen hätten geschlagen werden müssen, wären sie auch noch dreimal stärker gewesen, als sie in der Tat waren. Dieser Kerl, sprach der Wirt, sprengte, ganz von Staub bedeckt, vor meinen Gasthof, und rief: »Herr Wirt!« und da ich frage: was gibt's? »ein Glas Branntewein!« antwortet er, indem er sein Schwert in die Scheide wirft: »mich dürstet« Gott im Himmel! sag ich: will er machen, Freund, daß er wegkömmt? Die Franzosen sind ja dicht vor dem Dorf! »Ei, was!« spricht er, indem er dem Pferde den Zügel über den Hals legt. »Ich habe den ganzen Tag nichts genossen!« Nun er ist, glaub ich, vom Satan besessen –! He! Liese! rief ich, und schaff ihm eine Flasche Danziger herbei, und sage: da! und will ihm die ganze Flasche in die Hand drücken, damit er nur reite. »Ach, was!« spricht er, indem er die Flasche wegstößt, und sich den Hut abnimmt: »wo soll ich mit dem Quark hin?« Und: »schenk er ein!« spricht er, indem er sich den Schweiß von der Stirn abtrocknet: »denn ich habe keine Zeit!« Nun er ist ein Kind des Todes, sag ich. Da! sag ich, und schenk ihm ein; da! trink er und reit er! Wohl mag's ihm bekommen: »Noch eins!« spricht der Kerl; während die Schüsse schon von allen Seiten ins Dorf prasseln. Ich sage: noch eins? Plagt ihn –! »Noch eins!« spricht er, und streckt mir das Glas hin – »Und gut gemessen«, spricht er, indem er sich den Bart wischt, und sich vom Pferde herab schneuzt: »denn es wird bar bezahlt!« Ei, mein Seel, so wollt ich doch, daß ihn –! Da! sag ich, und schenk ihm noch, wie er verlangt, ein zweites, und schenk ihm, da er getrunken, noch ein drittes ein, und frage: ist er nun zufrieden? »Ach!« – schüttelt sich der Kerl. »Der Schnaps ist gut! – Na!« spricht er, und setzt sich den Hut auf: »was bin ich schuldig?« Nichts! nichts! versetz ich. Pack er sich, ins Teufelsnamen; die Franzosen ziehen augenblicklich ins Dorf! »Na!« sagt er, indem er in seinen Stiefel greift: »so soll's ihm Gott lohnen«, und holt, aus dem Stiefel, einen Pfeifenstummel hervor, und spricht, nachdem er den Kopf ausgeblasen: »schaff er mir Feuer!« Feuer? sag ich: plagt ihn –? »Feuer, ja!« spricht er: »denn ich will mir eine Pfeife Tabak anmachen.« Ei, den Kerl reiten Legionen –! He, Liese, ruf ich das Mädchen! und während der Kerl sich die Pfeife stopft, schafft das Mensch ihm Feuer. »Na!« sagt der Kerl, die Pfeife, die er sich angeschmaucht, im Maul: »nun sollen doch die Franzosen die Schwerenot kriegen!« Und damit, indem er sich den Hut in die Augen drückt, und zum Zügel greift, wendet er das Pferd und zieht von Leder. Ein Mordkerl! sag ich; ein verfluchter, verwetterter Galgenstrick! Will er sich ins Henkers Namen scheren, wo er hingehört? Drei Chasseurs – sieht er nicht? halten ja schon vor dem Tor? »Ei was!« spricht er, indem er ausspuckt; und faßt die drei Kerls blitzend ins Auge. »Wenn ihrer zehen wären, ich fürcht mich nicht« Und in dem Augenblick reiten auch die drei Franzosen schon ins Dorf. »Bassa Manelka!« ruft der Kerl, und gibt seinem Pferde die Sporen und sprengt auf sie ein; sprengt, so wahr Gott lebt, auf sie ein, und greift sie, als ob er das ganze Hohenlohische Corps hinter sich hätte, an; dergestalt, daß, da die Chasseurs, ungewiß, ob nicht noch mehr Deutsche im Dorf sein mögen, einen Augenblick, wider ihre Gewohnheit, stutzen, er, mein Seel, ehe man noch eine Hand umkehrt, alle drei vom Sattel haut, die Pferde, die auf dem Platz herumlaufen, aufgreift, damit bei mir vorbeisprengt, und: »Bassa Teremtetem!« ruft, und: »Sieht er wohl, Herr Wirt?« und »Adies!« und »auf Wiedersehn!« und: »hoho! hoho! hoho!« – – So einen Kerl, sprach der Wirt, habe ich zeit meines Lebens nicht gesehen.
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Heinrich von Kleist

* 18. Oktober 1777 in Frankfurt an der Oder

† 21. November 1811 am Kleinen Wannsee bei Berlin
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Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist. 

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ACD
Werke:

Die Marquise von O...

Katechismus der Deutschen, abgefaßt nach dem Spanischen,
zum Gebrauch für Kinder und Alte

Zitate

Erfülle deine Pflicht; und dieser Satz enthält die Lehren aller Religionen.

Ich trage eine innere Vorschrift in meiner Brust, gegen welche alle äußeren, und wenn sie ein König unterschrieben hätte, nichtswürdig sind.

Kein Gold besticht ein empörtes Gewissen.

Der Mensch soll mit der Mühe Pflugschar sich
Des Schicksals harten Boden öffnen, soll
Des Glückes Erntetag sich selbst bereiten
Und Taten in die offnen Furchen streun.

O welch herrliches Geschenk des Himmels ist ein schönes Vaterland!

Es bricht der Wolf, o Deutschland, in deine Herden ein, und deine Hirten streiten um eine Handvoll Wolle sich.

Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.

Torheit, du regierst die Welt.

Die zwei obersten Grundsätze: Was das Volk nicht weiß, macht das Volk nicht heiß. Was man dem Volk dreimal sagt, hält das Volk für wahr.

Journalistik ist die Kunst, das Volk glauben zu machen, was die Regierung für gut findet.

Nicht ein Zehnteil würd' ein Herr des Bösen tun, müßt er es selbst mit eignen Händen tun.

Im Recht zu sein, kann vor Gericht zu einem entscheidenden Nachteil werden.

Freund, versäume nicht zu leben,
Denn die Jahre fliehn;
Und es wird der Saft der Reben
Uns nicht lange glühn!

Man müßte wenigstens täglich ein gutes Gedicht lesen, ein schönes Gemälde sehen, ein sanftes Lied hören - oder ein herzliches Wort mit einem Freunde reden, um auch den schönen, ich möchte sagen, den menschlichen Teil unseres Wesens zu bilden.

Der Kummer steht einsam und vermieden von allen Glücklichen wie ein gefallener Günstling. Nur die Freundschaft lächelt ihm.

Jedwedes Übel ist ein Zwilling.

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Wartburgfest  

18. Oktober 1817 auf der Wartburg

Anlässlich des 300. Jahrestages des Thesenanschlags Martin Luthers (31. Oktober 1517) und im Gedenken an die Völkerschlacht bei Leipzig (16. bis 19. Oktober 1813) lud die Jenaer Burschenschaft Vertreter deutscher Universitäten zum 18. Oktober 1817 auf die Wartburg zu einem Nationalfest ein. Im Einladungsschreiben hieß es:

„Der Himmel segne unser gemeinsames Streben Ein Volk zu werden, das voll der Tugenden der Väter und Brüder durch Liebe und Eintracht die Schwächen und Fehler beider beseitigt.“


Die Wartburg wurde wegen ihrer symbolischen Bedeutung als Ort gewählt. Hier hatte Martin Luther mit seiner Bibelübersetzung der deutschen Sprache revolutioniert und ein Zeichen des Widerstands gegen die kulturelle Fremdherrschaft gesetzt. Fünfhundert Studenten aus dreizehn Universitäten erschienen, das waren etwa ein Achtel der damaligen akademischen Jugend. Sie kamen aus fast allen Teilen Deutschlands, die nördlichste vertretene Hochschule war die Universität Kiel. Auch mehrere Professoren der Universität Jena nahmen teil. 

 

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Montag, 17. Oktober 2011

 

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Montag, 17. Oktober 2011

 

Erster evangelischer Gottesdienst in Ortenburg 

17. Oktober 1563 
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Reichsgraf Joachim von Ortenburg führt die Reformation in seiner niederbayerischen Grafschaft ein.  

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Erstes Münchner Oktoberfest

am 17. Oktober 1810. 
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Anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese am 12. Oktober 1810 veranstaltete der Bankier und Major Andreas Michael Dall’Armi auf einer Wiese vor den Stadtmauern Münchens ein großes Pferderennen. Seitdem heißt das Gelände Theresienwiese, woher die mundartliche Bezeichnung Wiesn für das Oktoberfest stammt.

Da sich Kronprinz Ludwig sehr für das antike Griechenland interessierte, schlug einer seiner Untertanen vor, das Fest im Stil der antiken Olympischen Spiele auszutragen. Der Vorschlag wurde aufgenommen und so hatte das Oktoberfest in den Anfangsjahren einen vorwiegend sportlichen Charakter. Es gilt heute als das Vorbild für die Olympischen Spiele. Der bayerische Königshof beschloss zur Freude der Stadtbevölkerung, das Pferderennen im kommenden Jahr zur gleichen Zeit zu wiederholen. Damit begann die Tradition des Oktoberfests.

 

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Georg Büchner

* 17. Oktober 1813 in Goddelau, Großherzogtum Hessen

† 19. Februar 1837 in Zürich 

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Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär.

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Zitate 

Weil wir im Kerker geboren und großgezogen sind, merken wir nicht mehr, daß wir im Loch stecken mit angeschmiedeten Händen und Füßen und einem Knebel im Munde.

Ein einziger Aufwiegler taugt manchmal mehr als alle Abwiegler zusammen.

Was nennt Ihr denn gesetzlichen Zustand? Ein Gesetz, das die große Masse der Staatsbürger zum fronenden Vieh macht, um die unnatürlichen Bedürfnisse einer unbedeutenden und verdorbenen Minderzahl zu befriedigen? … dies Gesetz ist eine ewige, rohe Gewalt, angetan dem Recht und der gesunden Vernunft …

Das arme Volk schleppt geduldig den Karren, worauf die Fürsten und Liberalen ihre Affenkomödie spielen.

Das Volk haßt die Genießenden wie ein Eunuch die Männer.

Es ist keine Kunst, ein ehrlicher Mann zu sein, wenn man täglich Suppe, Gemüse und Fleisch zu essen hat.

Wir sind alle Narren; aber keiner hat das Recht, einem anderen seine eigentümliche Narrheit aufzudrängen.

Die Unterdrücker der Menschheit bestrafen ist Gnade, ihnen verzeihen ist Barbarei.

Das Verhältnis zwischen Armen und Reichen ist das einzige revolutionäre Element in der Welt; der Hunger allein kann die Freiheitsgöttin ... werden.

Wozu sollen wir Menschen miteinander kämpfen? Wir sollten uns nebeneinander setzen und Ruhe haben.

Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen; nichts, nichts wir selbst!

Keinen Vertrag, keinen Waffenstillstand mit den Menschen, die nur auf Ausplünderung des Volkes bedacht waren, die diese Ausplünderung ungestraft zu vollbringen hofften,

Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag; sie wohnen in schönen Häusern, sie tragen zierliche Kleider, sie haben feiste Gesichter und reden eine eigene Sprache.

Wenn in unserer Zeit etwas helfen soll, so ist es Gewalt.

Es ist Gewalt, der man sich fügen muß, wenn man nicht stark genug ist, ihr zu widerstehen; aus der Schwäche kann einem kein Vorwurf gemacht werden.

Ich glaube, man muß in sozialen Dingen von einem absoluten Rechtsgrundsatz ausgehen, die Bildung eines neuen geistigen Lebens im Volke suchen und die abgelebte moderne Gesellschaft zum Teufel gehen lassen. 

So hat das Volk die schönen Reden seiner Vertreter noch immer teurer bezahlt als der römische Kaiser, der seinem Hofpoeten für zwei gebrochene Verse 20 000 Gulden geben ließ.

Der Hessische Landbote.
Erste Botschaft.
Darmstadt, im Juli 1834. 
Vorbericht.

Dieses Blatt soll dem hessischen Lande die Wahrheit melden, aber wer die Wahrheit sagt, wird gehenkt, ja sogar der, welcher die Wahrheit liest, wird durch meineidige Richter vielleicht gestraft. Darum haben die, welchen dies Blatt zukommt, folgendes zu beobachten:

1. Sie müssen das Blatt sorgfältig außerhalb ihres Hauses vor der Polizei verwahren;
2. sie dürfen es nur an treue Freunde mittheilen;
3. denen, welchen sie nicht trauen, wie sich selbst, dürfen sie es nur heimlich hinlegen;
4. würde das Blatt dennoch bei Einem gefunden, der es gelesen hat, so muß er gestehen, daß er es eben dem Kreisrath habe bringen wollen;
5. wer das Blatt nicht gelesen hat, wenn man es bei ihm fin- det, der ist natürlich ohne Schuld. 
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Emanuel Geibel  

* 17. Oktober 1815 in Lübeck

† 6. April 1884 ebenda 

Deutscher Dichter.

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ABCD
Zitate

Am guten Alten
in Treue halten;
am kräftigen Neuen
sich stärken und freuen
wird niemand gereuen.

Leere Drohung, übler Brauch,
wird des Feindes Hohn nur schärfen;
Kannst du keine Blitze werfen,
Freund, so laß das Donnern auch!

Darnach sollst du trachten,
Eigne Rechte mild zu üben,
Fremde Rechte streng zu achten!

Eines ist schlimmer noch als sündigen:
Sünd' als Tugend zu verkündigen.

Genießt die Minute, solange sie glüht! Der Frühling verwelkt, und die Liebe verblüht.

Klug ist, wer stets zur rechten Stunde kommt,
doch klüger, wer zu gehen weiß, wenn es frommt.

Wer nicht hören will, muß fühlen.

Klug ist, wer stets zur rechten Stunde kommt,
doch klüger, wer zu gehen weiß, wenn es frommt.

Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

Wer recht in Freuden wandern will,
der geh' der Sonn' entgegen.

Eine Freiheit, die ich begehre:
Daß man im Menschen Gottes Bildnis ehre.
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Der Mai ist gekommen

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus,
Da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus;
Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,
So steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt.

Herr Vater, Frau Mutter, daß Gott euch behüt!
Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht!
Es gibt so manche Straße, die nimmer ich marschiert,
Es gibt so manchen Wein, den nimmer ich probiert.

Frisch auf drum, frisch auf drum, im hellen Sonnenstrahl
Wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal!
Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all,
Mein Herz ist eine Lerche und stimmet ein mit Schall.

Und abends im Städtlein da kehr′ ich durstig ein:
"Herr Wirt, Herr Wirt, eine Kanne blanken Wein!
Ergreife die Fiedel, du lust′ger Spielmann du,
Von meinem Schatz das Liedel sing′ ich dazu."

Und find′ ich keine Herberg′, so lieg′ ich zu Nacht
Wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht:
Im Winde die Linde, die rauschet mit Gemach,
Es küsst in der Früh′ das Morgenrot mich wach.

O Wandern, o Wandern, du freie Burschenlust!
Da weht Gottes Odem so frische in die Brust;
Da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt:
Wie bist du so schön, o du weite, weite Welt!

Johann Nepomuk Hummel 

* 14. November 1778 in Pressburg
 
† 17. Oktober 1837 in Weimar


Deutscher Komponist und Pianist.


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Weitere Gedenktage

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Sonntag, 16. Oktober 2011

 

 

Letzte Rose

Letzte Rose, wie magst du
So einsam hier blühn?
Deine freundlichen Schwestern
Sind längst, schon längst dahin.
Keine Blüte haucht Balsam
Mit labendem, labendem Duft,
Keine Blätter mehr flattern
In stürmischer Luft.

Warum blühst du so traurig
Im Garten allein?
Sollst im Tod mit den Schwestern,
Mit den Schwestern vereinigt sein.
Drum pflück ich, o Rose,
Vom Stamme, vom Stamme dich ab,
Sollst ruhen mir am Herzen
Und mit mir, ja mit mir im Grab. 

Worte:
Friedrich Wilhelm Riese, 1847 (1805-1879)
Weise: Friedrich von Flotow, 1847 (1825-1883) 

abcd

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Liedregister:  
 

Sonntag, 16. Oktober 2011

 

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Sonntag, 16. Oktober 2011

 

Lucas Cranach der Ältere

* 1472 in Kronach, Oberfranken

† 16. Oktober 1553 in Weimar 

Deutschen Maler und Grafiker der Renaissance.

 

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Daniel Chodowiecki

* 16. Oktober 1726 in Danzig

† 7. Februar 1801 in Berlin 

Deutscher Kupferstecher, Grafiker und Illustrator. 

 

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Freiherr Adolph von Knigge 

* 16. Oktober 1752 in Bredenbeck
bei Hannover 
† 6. Mai 1796 in Bremen


Deutscher Schriftsteller und Aufklärer. Verfasser der Schrift 'Über den Umgang mit Menschen'

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Zitate


Die Erde ist so groß, daß eine Menge Narren nebeneinander darauf Platz hat.

Die Gesellschaft möchte lieber unterhalten sein, als unterrichtet.

Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, soll sich ihren Gebräuchen unterwerfen, weil sie mächtiger sind als er.

Eine der wichtigsten Tugenden im gesellschaftlichen Leben, die täglich seltener wird, ist die Verschwiegenheit.

Die Wahrheit liegt immer in der Mitte und eines Mannes Rede ist keines Mannes Rede, weil man immer beide anhören muß.

Wer kein Geld hat, hat auch keinen Mut.

Sei ernsthaft, bescheiden, höflich, ruhig, wahrhaftig. Rede nicht zuviel. Und nie von Dingen, wovon Du nichts weißt.

Man bediene sich keines Juristen für Dinge, die schleunigst und einfach behandelt werden sollen. Juristen kleben am Buchstaben. Juristischer Wille ist oft das Gegenteil von dem, was man im gemeinen Leben Willen nennt.

Einen bessern Rat weiß ich nicht zu geben als den: Man hüte sich, mit seinem Vermögen oder seiner Person in die Hände der Justiz zu fallen!

Ohne Begeisterung, welche die Seele mit einer gesunden Wärme erfüllt, wird nie Großes zustande gebracht.

Du hast bei der besten Sache schon halb verloren, wenn du nicht kaltblütig bleibst.

Hüte Dich, in den Fehler derjenigen zu verfallen, die aus Mangel an Gedächtnis oder an Aufmerksamkeit auf sich, oder weil sie so verliebt in ihre eigenen Einfälle sind, dieselben Histörchen, Anekdoten, Späße, Wortspiele, witzigen Vergleichungen und so ferner bei jeder Gelegenheit wiederholen.

Interessiere dich für andere, wenn du willst, daß sie sich für dich interessieren.

Nächst den Personen deiner Familie bist du am ehesten deinen Nachbarn und Hausgenossen Rat, Tat und Hilfe schuldig.

Kein Anblick ist so widrig für den verständigen Mann, wie der eines Menschen, welcher sich durch starke Getränke um Sinne und Vernunft gebracht hat.

Auftrag. Man belästige nicht seine Bekannten mit kleinen, unwichtigen Aufträgen. Auch suche man selbst, von ähnlichen Ansinnen frei zu bleiben. Gewöhnlich büßt man Zeit und Geld dabei ein und erntet dennoch selten Dank und Zufriedenheit.

Gar zu leicht mißbrauchen und vernachlässigen uns die Menschen, sobald wir mit ihnen in Vertraulichkeit verkehren. Um angenehm zu leben, muß man fast immer als ein Fremder und den Leuten erscheinen. Dann wird man geschont, geehrt und aufgesucht.

Alles läßt sich überwinden durch Standhaftigkeit; alles läßt sich vergessen, wenn man seine Aufmerksamkeit auf einen andern Gegenstand heftet.

Jeder Mensch gilt in der Welt nur so viel, als er sich selbst gelten macht.

Wer mit vielen umgeht, treibt einen Kleinhandel, bei dem es zwar viel zu tun, aber wenig zu erwerben gibt.

Lerne dich selbst nicht so sehr auswendig, sondern sammle aus Büchern und Menschen neue Ideen!

Die wenigsten wissen dir Dank für unerbetene Ratschläge, und selbst wenn sie dich um Rat fragen, sind sie gewöhnlich schon entschlossen, zu tun, was ihnen gefällt.
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Grigori Alexandrowitsch Potjomkin 

* 24. September 1739 in Tschischowo
bei Smolensk 
† 16. Oktober 1791 bei Jassy


Russischer Feldmarschall, Vertrauter und Günstling der Zarin Katharina der Großen
.

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Arnold Böcklin   

* 16. Oktober 1827 in Basel
  
† 16. Januar 1901 in San Domenico
, Provinz Florenz

 

Schweizer Maler, Zeichner, Graphiker und Bildhauer. 

 

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Ernst Kuzorra  

* 16. Oktober 1905 in Gelsenkirchen
  
† 1. Januar 1990 ebenda

 

Deutscher Fußballspieler.

 

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Walter Flex  

* 6. Juli 1887 in Eisenach

† 16. Oktober 1917 bei Peude auf der estnischen Insel Ösel 


Deutscher Schriftsteller und Lyriker.

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1. Wildgänse rauschen durch die Nacht
Mit schrillem Schrei nach Norden –
Unstäte Fahrt! Habt acht, habt acht!
Die Welt ist voller Morden.

2. Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt,
Graureisige Geschwader!
Fahlhelle zuckt, und Schlachtruf gellt,
Weit wallt und wogt der Hader.

3. Rausch' zu, fahr' zu, du graues Heer!
Rauscht zu, fahrt zu nach Norden!
Fahrt ihr nach Süden übers Meer –
Was ist aus uns geworden!

4. Wir sind wie ihr ein graues Heer
Und fahr'n in Kaisers Namen,
Und fahr'n wir ohne Wiederkehr,
Rauscht uns im Herbst ein Amen!

Weitere Gedenktage

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Samstag, 15. Oktober 2011

 

Prolog: 

 

"Unser eigentliches Ziel waren immer die Innenstädte. Die Zerstörung von Industrieanlagen erschien uns stets als eine Art Sonderprämie" (Arthur Bomber-Harris ). - Eine der großen Geschichtslügen, die Deutschen hätten mit dem Luftterror begonnen, ist historisch schon lange widerlegt. Bereits 1939 erfolgten sieben Luftangriffe der RAF auf Nordwestdeutschland. Am 10./11. Mai 1940 wurde die Innenstadt von Mönchengladbach angegriffen. Entgegen dem Völkerrecht  wurden danach auf Befehl der Kriegsverbrecher Churchill, Roosevelt, Stalin und Konsorten durch den alliierten Bombenterror gezielt die Wohnbezirke aller deutschen Städte mit 50.000 und mehr Einwohnern in Schutt und Asche gelegt; unersetzliche Kulturgüter geplant vernichtet und etwa 1 Million Zivilisten grausam ermordet, darunter über 54.000 Kinder unter 14 Jahren .

 

"... ich will nicht den Kampf gegen Frauen und Kinder führen. Ich habe meiner Luftwaffe den Auftrag gegeben, sich auf militärische Objekte bei ihren Angriffen zu beschränken (Adolf Hitler in seiner Rede vor dem Reichstag am 1. September 1939 ). Entsprechend diesem Befehl richteten sich die deutschen Luftangriffe auf Warschau im September 1939 und Rotterdam 1940  ausschließlich gegen militärische Ziele als Teil eines Feldzugs. Im Fall von Warschau wurde der Zivilbevölkerung 9 Tage Zeit gegeben, die Stadt zu verlassen, falls das polnische Militär die Stadt nicht freiwillig übergäbe. Der Angriff auf Rotterdam im Mai 1940 erfolgte, weil der niederländische Stadtkommandant die Kapitulationsaufforderung ablehnte. Das Bombardement von Coventry vom 14. November 1940 galt den im Stadtzentrum gelegenen Rolls-Royce Flugzeugmotorenwerken und zahlreichen kleineren Rüstungsbetrieben.
 
Nachdem das Jahr 1940 insgesamt 82 Fliegeralarme und nur einen tatsächlichen Angriff gebracht hatte, begann der Februar 1941 mit einem sechsstündigen Fliegeralarm, dem auch ein tatsächlicher Angriff folgte. Die Bomber warfen mehrere Sprengbomben, wobei mindestens zwei Gebäude am Fallersleber Tore schwer und mehrere andere leicht beschädigt wurden. Personen wurden dabei nicht getötet.

Am späten Abend des 27.9.1943 wurden vom Luftschutzwarndienst starke Kampfverbände im Anflug über der Nordsee gemeldet. Bald darauf wurde im Raum Südhannover-Braunschweig Fliegeralarm ausgelöst. Tatsächlich teilten sich die Bomberverbände auf und griffen beide Städte gleichzeitig an. In Hannover fanden bei diesem schweren Angriff 98 Menschen den Tod. In Braunschweig fielen um 22:50 die ersten Spreng- und Brandbomben aus 21 Lancaster- und 6 Mosquito-Bombern. Außer der Klavierfabrik Grotrian-Steinweg in der Zimmerstraße, die damals als Flugzeugreparaturwerk diente, wurden nur Wohnhäuser, Handwerksbetriebe und Landwirtschaftsbetriebe getroffen. Viele Einwohner wurden dabei in den Luftschutzkellern verschüttet, konnten aber meist rasch geborgen werden. 218 Menschen wurden beim Standesamt als Luftkriegstote beurkundet.


Am Sonntag des 30.1.1944 kurz vor 12 Uhr mittags ertönte der Fliegeralarm, kurz darauf waren bereits die Motoren der Bomber zu hören. Es kamt zu einer Flächenbombardierung, bei der die rund 1.000 Sprengbomben auf einem Gebiet von ca. 6x15 km Ausdehnung abgeworfen wurden und so noch viele Stadtteile Braunschweigs in Mitleidenschaft gezogen wurden. Auch im südlich von Braunschweig gelegenen Leiferde hatten die Menschen bei Beginn des Fliegeralarms Schutz in den Kellern gesucht, obwohl der ländliche Bereich als vergleichsweise sicher galt. In Leiferde wurden mehrere Häuser zerstört, es gab allein hier 16 Tote. Im Nachbarort Geitelde waren 23 Bombenopfer zu beklagen, etwa 80 Bomben hatten das Dorf getroffen. In Braunschweig wurden 25 Häuser total zerstört, 99 Häuser waren schwer oder mittelschwer beschädigt worden. Insgesamt forderte der Angriff 104 Tote.

Am 10. Februar 1944 heulten um 11:30 Uhr die Sirenen. Sie kündigten einen amerikanischen Angriff an, der von 141 Bombern und über 400 Maschinen Jagdschutz vorgetragen wurde. Obwohl der Angriff nur etwa 20 Minuten dauerte, war er doch einer der bis dahin schwersten. Die Bombardierungsschneise reichte vom Stadtpark über die heutige Jasperallee bis hin zum Petritorwall und Wilhelmitorwall. Die in der Mitte dieses Korridors liegende Innenstadt litt entsprechend am meisten. Insgesamt wurden 708 Häuser zerstört oder schwer beschädigt (darunter das Residenzschloss, die bekannte “Alte Waage” am Wollmarkt und das Mummehaus), Brände und Bombentrichter richteten schwere Schäden an. Offiziell wurde die Zahl der Toten mit 193 angegeben. Viele Schwerverletzte und Verschüttete starben jedoch später noch, so dass die Zahl bei etwa 350 liegen dürfte. Allein 30 Tote forderte ein Volltreffer in das Reserve-Lazarett Raabe-Schule in der Kasernenstraße. Auch in der unmittelbaren Folgezeit kam es immer wieder zu Angriffen der Amerikaner.

Nach fast sieben Monaten griff die Royal Air Force (RAF) am 23. April 1944 wieder Braunschweig bei Nacht an. Kurz nach Mitternacht, um 1:16 Uhr, wurde Vollalarm ausgelöst. Die Schutzräume füllten sich. Dann erschienen auch schon die ersten Zielmarkierungen im Süden der Stadt. Doch auch die Innenstadt wurde sehr in Mitleidenschaft gezogen. Die angreifenden 248 Lancaster- und 17 Mosquito-Bomber warfen allein etwa 17.000 Brandbomben ab, darunter auch erstmals Flammstrahlbomben in größerer Zahl. Die genaue Anzahl der Sprengbomben ist unklar. Nach dem Angriff waren 799 Gebäude unbrauchbar, zumeist Wohnhäuser. Aber auch die Büssing-Werke, der Ostbahnhof, die Magnikirche, die Burg Dankwarderode und das Marienstift wurden schwer oder total beschädigt.
Nach damaligen Angaben forderte der Angriff 44 Tote.

Ein Tagangriff am 19.Mai 1944 der Amerikaner begann in Braunschweig mit dem Fliegeralarm um 12:30 Uhr. Kurz nach 13:00 Uhr fielen dann bereits die ersten Spreng-, Brand- und Minenbomben in den östlichen Stadtgebieten (Stadtpark, Gliesmarode). Mit dem Fortschreiten des Angriffs wurden dann aus nahezu allen Stadtteilen Schäden gemeldet, besonders konzentriert in der Nähe des Hauptbahnhofs. Es wurden 429 Wohnhäuser mehr oder minder stark beschädigt. Auch öffentliche Gebäude wurden in Mitleidenschaft gezogen: das Staatstheater, das Krankenhaus Marienstift, das Luftflottenkommando, das Heeresverpflegungsamt und Baracken des Krankenhauses Holwedestraße wurden getroffen. Auch zahlreiche Industriebetriebe und eine Ferngasleitung bei Querum wurden Opfer des Bombardements. In der Juliusstraße starben allein 140 Menschen in einem Luftschutzraum der Blechwarenfabrik Bremer & Brückmann, als diese Ziel mehrerer Volltreffer wurde. In einem Splitterschutzgraben am Gieseler Wall starben etwa 50 Personen. Insgesamt waren nach dem Angriff 206 Tote zu beklagen.

Am 15. Oktober 1944 um 1:20 Uhr morgens meldete der Drahtfunk im Radio starke feindliche Bomberverbände im Anflug auf den Raum Hannover. Gegen 1:25 Uhr wurde in Braunschweig der erste Flieger-Voralarm ausgelöst. Zehn Minuten später erreichten die ersten Bomber die Standgrenze von Hannover. Hannover wurde jedoch überflogen, Zielkurs Braunschweig - dort wurde um 1:50 Uhr Vollalarm gegeben. Schon kurze Zeit später fielen die ersten Bomben: Zielmarkierungsbomben - wegen ihrer Form 'Christbäume' genannt - schwebten über der Stadt herunter und tauchten sie in ein grünes fahles Licht. Kurz darauf luden 226 Bomber der Royal Air Force (RAF) ihre tödliche Fracht über der Stadt ab, insgesamt über 860 Tonnen Bomben. Zunächst ca. 12.000 Sprengbomben (u. a. Luftminen, sogenannte Wohnblockknacker) in mehreren Bombenteppichen auf die Fachwerkstadt, um den beabsichtigten Feuersturm mit brennbarem Material zu versorgen. Die Druckwellen deckten Dächer ab und legten damit das Innere der Häuser frei, ließen Fensterscheiben bersten und Inneneinrichtungen in Stücke gehen, brachten Mauern zum Einsturz, zerrissen Strom- und Wasserleitungen und trieben Lösch- und Rettungskräfte sowie Schadensbeobachter in Keller und Bunker. Nach den Sprengbomben wurden ca. 200.000 Phosphor- und Brandbomben abgeworfen. Ihre Aufgabe war es, einen Feuersturm zu entfachen. Durch die Brände aufgeheizte Luftmassen wurden durch die entstehende Thermik nach oben gerissen, kältere Luft strömte unten nach; so kam es zu orkanartigen, ständig wechselnden Winden, die die Brände noch weiter anfachten, was wiederum die Winde und den durch sie entstehenden Sog verstärkte. So wurden kleinere Möbelstücke mitgerissen und Menschen umgeworfen. Die orkanartige Thermik sorgte auch dafür, dass die Glocken der Innenstadtkirchen den gesamten Sonntag ununterbrochen läuteten. Die höchsten Kirchtürme der Stadt, die der knapp 100 m hohen Andreaskirche, brannten weithin sichtbar und verbreiteten einen Funkenregen über das gesamte Stadtgebiet. 

 

Die gesamte Innenstadt wurde von Brandbomben getroffen. Rettungs- und Löschkräfte wurden so daran gehindert, schnell zu den Brandherden vorzudringen. Der sich entwickelnde Feuersturm zerstörte die Altstadt innerhalb der Umflutgräben fast völlig. Die Hitze war so stark, dass der hinter Sandsäcken verschalte bleierne Altstadtmarktbrunnen schmolz. Gegen sechs Uhr morgens erreichte der Feuersturm seinen Höhepunkt. Zu diesem Zeitpunkt standen 150 Hektar der Innenstadt in Flammen. In den Bunkern, die in diesem Inferno lagen, waren zu diesem Zeitpunkt etwa 23.000 Menschen eingeschlossen. Gegen 5:00 Uhr morgens – noch bevor der Feuersturm seine größte Intensität entwickelt hatte – gelang es, eine Wassergasse zu bilden, durch die die 23.000 Bunkerinsassen evakuiert werden konnten. Dazu mussten sich die Feuerwehrmänner aber zunächst selbst unter Lebensgefahr an die Bunker heranarbeiten. Die Wassergasse bestand aus einer langen Schlauchleitung, die unter einem ständigen Wasserschleier zum Schutz gegen die Brandhitze zu den Eingeschlossenen vorgetrieben wurde. Die Reichweiten der einzelnen Strahlrohre überschnitten sich, sodass eine geschlossene, künstliche Regenzone entstand. Am Sonntagmorgen gegen 7:00 Uhr, etwa eine Stunde, nachdem der Brand seine größte Intensität erlangt hatte, erreichte die Feuerwehr den letzten Bunker. Alle Eingeschlossenen waren noch am Leben und konnten in sichere Gebiete, wie z. B. den Museumspark evakuiert werden. In einem Luftschutzraum, in der Schöppenstedter Straße 31, kam die Hilfe für die meisten zu spät. Wegen Sauerstoffmangels waren hier 95 von 104 Personen erstickt.

 

Am Tag danach waren 80.000 Personen, das waren 53,3 % der Gesamtbevölkerung Braunschweigs, obdachlos. Mehr als 1.000 waren umgekommen, die Anzahl der Verletzten belief sich auf 1258. Vom Fallersleber Tor bis zum Petritor war freie Sicht, die alten Fachwerkhäuser waren vollständig zerstört. Die Ausgebombten wurden jetzt teilweise evakuiert - zumeist jedoch Mütter mit Kindern und alte Leute. Es gab zunächst auch kein Wasser, Gas oder Strom. Nach zwei Tagen, am 17. Oktober abends, waren alle Großbrände gelöscht. Nach Schätzungen wird davon ausgegangen, dass vor allem in der Bombennacht selbst sowie an den darauf folgenden sechs Tagen, bis zur Löschung der letzten Brände circa 4.500 Feuerwehrmänner im Einsatz waren. Diese waren sowohl Angehörige städtischer Feuerwehren (u. a. aus Blankenburg, Celle, Gifhorn, Hannover, Helmstedt, Hildesheim, Peine, Salzgitter, Wernigerode und Wolfenbüttel), als auch von Freiwilligen Feuerwehren und Werkfeuerwehren verschiedener Betriebe aus Braunschweig und Umgebung. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass die 23.000 Bunkerinsassen gerettet wurden und die Stadt in dieser Nacht nicht vollkommen verbrannte. Die Opfer wurdene überwiegend auf dem Braunschweiger Hauptfriedhof in einem extra dafür angelegten Bereich bestattet.

 

Obwohl der Luftangriff nur ca. 40 Minuten dauerte, ging Sonntag, der 15. Oktober 1944, als der Tag des Untergangs des alten Braunschweig in die Stadtgeschichte ein. Die eng bebaute Innenstadt war zu großen Teilen durch ihre ca. 800 Fachwerkgebäude geprägt, von denen einige bis in das Mittelalter zurück reichten. Darüber hinaus bestand die Bebauung aus Steingebäuden, die meist im 17. und 18. Jahrhundert entstanden waren. Die engen, z. T. verwinkelten Straßen und deren dichte Bebauung mit leicht entflamm- und brennbaren Fachwerkhäusern sorgte in Verbindung mit der Taktik der Briten, zuerst Spreng- und dann erst Brandbomben einzusetzen, zunächst für ein schnelles Ausbreiten der Einzelbrände und führte schließlich nach deren Ineinandergreifen zu einem Feuersturm, der in den 2½ Tagen seines Wütens fast die gesamte Innenstadt zerstörte. Neben unersetzlichen Kulturgütern und -denkmälern gingen so auch Wohnviertel und sogar ganze Straßenzüge, wie z. B. Bäckerklint, Nickelnkulk, Opfertwete, Rehnstoben, Geiershagen oder die Taschenstraße unwiederbringlich verloren. Der Braunschweiger Dom war jedoch von Bomben und Feuer verschont geblieben.

Der letzte Großangriff kam am 31.März 1945 auf das Stadtgebiet von Braunschweig. Am Vormittag diesen Tages griffen starke Bomberverbände erneut das südliche und südöstliche Stadtgebiet an. Besonders das Gebiet um den heutigen Hauptbahnhof wurde schwer getroffen. Zwei Munitionszüge gerieten in Brand und die Ladung explodierte mehrere Stunden lang. Auch das Reichsbahnausbesserungswerk an der Borsigstraße wurde noch einmal schwer getroffen. Der Angriff forderte abermals mindestens 69 Bombenopfer.  

Während des Krieges erlebte Braunschweig insgesamt 885 Fliegeralarme, denen 51 tatsächliche Angriffe folgten. Besonders gegen Ende des Krieges, als die Luftüberlegenheit der anglo-amerikanischen Verbände übergroß wurde, musste immer häufiger Fliegeralarm gegeben werden. Im Jahr 1944 wurde im Monatsdurchschnitt fast 35 Stunden Alarm gegeben, in den ersten drei Monaten des Jahres 1945 stieg dieser Wert auf 87 Stunden 33 Minuten.

 

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges hatte Braunschweig 202.284 Einwohner; bei Kriegsende hatte sich diese Zahl auf 149.641 reduziert. Durch Kriegseinwirkungen, hauptsächlich Bombenangriffe und deren Folgen, etwa die Beseitigung und Entschärfung von Blindgängern, starben nach zeitgenössischen Angaben insgesamt 2.905 Personen. Heutige Schätzungen gehen von einer Gesamtopferzahl von etwa 3.500 Toten aus. In seinem Lagebericht führte der damalige Generalstaatsanwalt folgende Zahlen für den 15. Oktober 1944 an: 15.776 Wohngebäude insgesamt, davon in Folge des Feuersturms bzw. durch Bombeneinwirkung in jener Nacht in Mitleidenschaft gezogen: 3.600 Gebäude vollständig zerstört, 2.000 schwer, 1.800 mittel und 1.400 leicht beschädigt. Sieben Monate später, bei Kriegsende, waren lediglich ca. 20 % vollkommen unversehrt geblieben, 25 % waren zu 100 % zerstört und etwa 55 % waren teilweise beschädigt. Der Gesamtzerstörungsgrad der Wohngebäude lag bei 35 %. Das wiederum hatte zur Folge, dass fast 80 % der Stadtbevölkerung bei Kriegsende obdachlos waren. 60 % der Kulturstätten (inkl. der Verwaltungsgebäude) waren ebenfalls zerstört sowie ca. 50 % der Industrieanlagen. Der Zerstörungsgrad der Braunschweiger Innenstadt lag bei Kriegsende bei 90 %, der Gesamtzerstörungsgrad der Stadt bei 42 %. Die Gesamttrümmermenge belief sich auf 3.670.500 m³. Damit gehört Braunschweig zu den am schwersten zerstörten deutschen Städten.
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Samstag, 15. Oktober 2011

 

Volksverhetzung  


Fürth/Forchheim - Im Juli 2009 musste sich der Fürther Matthias Fischer wieder einmal vor dem Forchheimer Amtsgericht wegen 'Volksverhetzung' verteidigen. Fischer, einst Kreisvorsitzender und bei den Kommunalwahlen 2008 Spitzenkandidat der NPD in Fürth, danach aus der Partei ausgetreten, war im Jahr 2008 mitverantwortlich für die Organisation des «Frankentags» in Weißenohe. Wie auch zuvor versuchten regionale Dullis, die Veranstaltung zu stören. An einer Kirche hinter der Bühne hatten sie gut sichtbar zwei Transparente aufgehängt. Darauf waren der Schriftzug «Nie wieder!» und Bilder abgemagerter KZ-Häftlinge zu sehen.

Fischer selbst trat als Moderator auf, die Polizei filmte die komplette Veranstaltung. In einer von Fischers Ansprachen heißt es: «. . . die Gestalten hinter uns und die Weight-Watcher-Werbung, ihr wisst schon was ich meine.» Für die Staatsanwaltschaft war das ein klarer Fall von Volksverhetzung. Fischer sagte in der Verhandlung, sich gar nicht auf die Plakate bezogen zu haben. Vielmehr hätten aus Fenstern neben den Plakaten einige Gegendemonstranten die Teilnehmer der Veranstaltung gefilmt und fotografiert. Da diese Bilder für Steckbriefe benutzt würden, anhand derer die radikalen Antifa-Dullis Straftaten verübe, wollte er dies unterbinden. Die Polizei habe jedoch zunächst nicht auf seine Aufforderung reagiert, deswegen habe er sein Anliegen öffentlich angesprochen, um den Druck auf die Beamten zu erhöhen. Mit «Weight-Watcher-Werbung» habe er einen ganz bestimmten Aktivisten gemeint, der durch seine schlanke Figur auffalle - es sei so etwas wie ein Spitzname. Zwei der Zeugen, die Fischers Anwalt geladen hatte, bestätigten diese Version. Einer nannte den Antifa-Dulli sogar mit Namen. Für die Staatsanwaltschaft und das Gericht zählten diese Einlassungen indes nicht. Fischer wurde zu 20 Monaten Haft verurteilt

Matthias Fischer ist einer der führenden Köpfe des „Freien Netz Süd (FNS)“ , das Ende 2008 gegründet wurde. Er wohnt mit seiner Familie in Fürth-Stadeln. Dem FNS gehören rund 20 Gruppierungen an, unter anderem das 2002 gegründete Augsburger Bündnis-Nationale Opposition (AB-NO), der 1981 gegründete Schutzbund für das deutsche Volk (SDV), die 2006 gegründete Bürgerbewegung Pro München, die 1960 gegründete Gesellschaft für freie Publizistik (GfP) und der 1982 gegründete Freundeskreis Ulrich von Hutten, die Freien Nationalisten Hof, der Widerstand Tirschenreuth, Widerstand Cham, die Freien Nationalisten München, Nationales Augsburg, Jagdstaffel D.S.T., Nationales Bündnis Niederbayern (NBN), Freie Nationalisten Bayerischer Wald, Freie Kräfte Straubing und der Freie Widerstand Süddeutschland (FWS). 

Das FNS ist eine Dachorganisation verschiedener Kameradschaften und bayernweit tätig. Matthias Fischer war einer der Organisatoren der monatlichen Demonstrationen in Gräfenberg.

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Samstag, 15. Oktober 2010

 

Eröffnung der Universität Helmstedt

am 15. Oktober 1576  

durch Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel

 

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Kommentar:
Der Verwaltungsreform im Königreich Westphalen
unter Minister Johannes von Müller fielen die Universitäten Rinteln und Helmstedt zum Opfer. Die Academia Julia wurde auf Anordnung König Jérômes vom Dezember 1809 mit Ende des Wintersemesters 1809/10 im Mai 1810 geschlossen.

Bedeutende Persönlichkeiten

Giordano Bruno
war 1588 Professor. 

Otto von Guericke war 1619 für einige Wochen an der Universität Helmstedt (Bild links).

Joachim Heinrich Campe , studierte ab 1765 in Helmstedt und ab 1768 in Halle evangelische Theologie. 

Carl Friedrich Gauß , Promotion 1799 in Helmstedt (Bild rechts).
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Wilhelm von Kaulbach 

* 15. Oktober 1805 in Arolsen
 
† 7. April 1874 in München 

Deutscher Maler.  

 

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Prophezeiung

Ein Jahr wird kommen, Russlands schwarzes Jahr,
Es fällt des Zaren Krone, stürzt der Zar;
Die Masse schnell vergisst, wie sie ihn liebte,
Und Blut und Tod wird Nahrung sein für viele;
Wenn Kinder und die Fraun nicht mehr's Gesetz
Beschützen kann, das blutig abgesetzt;
Wenn Pest von toten Körpern voll Gestank
Durch Dörfer zieht, bedauernswert und krank,
Bis alle Hütten öde und verwaist,
Und Hunger dieses arme Land zerreißt;
Wenn tiefes Rot der Flüsse Wellen färbte,
An diesem Tag erscheint ein Mann der Stärke,
Und du erkennst ihn – und verstehst sogleich,
Warum in seiner Hand das Messer leuchtet;
Leid über dich! – Dein Stöhnen und dein Weinen
Wird ihm nicht einmal lächerlich erscheinen;
Und finster wird es, wenn er schrecklich schnaubt,
So wie sein Umhang mit erhobnem Haupt.

1830

Michail Jurjewitsch Lermontow 

* 15. Oktober 1814 in Moskau
† 27. Juli 1841 im Duell in Pjatigorsk


Russischer romantischer Dichter.

 

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Zitate

Ihr, die ihr am Thron steht als gierige Schar,
Henker von Freiheit, Genie und Ruhm!
Ihr verbergt euch hinter dem schützenden Gesetz,
vor euch müssen Gericht und Wahrheit, muß alles schweigen...

Sie haben mich gepeinigt,
weil ich zu denken wagte,
sie haben mich gesteinigt,
weil ich mein Denken sagte.

Flieh der Begeisterung Todesschlingen; sie ist des kranken Geistes verzücktes Zerrgesicht, gefesselter Gedanken Ringen.

Die glücklichsten Menschen sind die Unwissenden.

Beendet ist der Weg, die Stunde schlug, es ist Zeit heimzukehren.

Friedrich Ludwig Jahn   

* 11. August 1778 in Lanz (Prignitz)
  
† 1 5. Oktober 1852 in Freyburg (Unstrut)

 

Vater der deutschen Turnbewegung und deutscher Patriot.

 

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Zitate

Frisch, fromm, fröhlich, frei!

Des deutschen Knaben und deutschen Jünglings höchste und heiligste Pflicht ist, ein deutscher Mann zu werden und geworden zu bleiben, um für Volk und Vaterland kräftig zu wirken, unseren Urahnen, den Weltrettern gleich.

Es gibt kein Stillmittel gegen die Anforderungen des Herzens als Tätigkeit.

Ist dem Staat an Männern gelegen, so muß er die Jugend nicht verwahrlosen lassen.

Ein kernfester Leib ist notwendig zum Ringen mit dem kernfaulen Zeitalter.


Wo dieselben Menschen tagtäglich nur einerlei sehen, hören und treiben, nur mit ihrer nächsten Nachbarschaft verkehren, muß Beschränktheit die notwendige Folge sein.

Wo das Wort nicht mehr gilt und der Eid nicht mehr geachtet wird, hört die Ehre auf und Redlichkeit; die menschliche Gesellschaft zerrottet sich in Banden, und das Menschenleben ist ein ewiges Spitzbübern.

Immer geht vom Hauswesen jede wahre und beständige und echte Volksgröße aus; im Familienglück lebt die Vaterlandsliebe, und der Hochaltar unseres Volkstums steht im Tempel der Häuslichkeit; für sie kann jeder leben - er sei reich oder arm, vornehm oder gering, einfältig oder gelehrt, Mann oder Weib.

In der ganzen Lebensgeschichte eines Volkes ist sein heiligster Augenblick, wo es aus seiner Ohnmacht erwacht… Ein Volk, das mit Lust und Liebe die Ewigkeit seines Volkstums auffaßt, kann zu allen Zeiten sein Wiedergeburtsfest und seine Auferstehung feiern.

Ein Fremdwort bleibt immer ein Blendling ohne Überzeugungskraft: es müßte denn sein Wesen verwandeln und selber als Urwort gelten können.

Ein Volk lebt, webt, steht und vergeht mit seiner Sprache.

Ein Volk, das ein wahres, volkstümliches Bücherwesen besitzt, ist Herr von einem unermeßlichen Schatze.

Ein Volk, das seine eigene Sprache verlernt, gibt sein Stimmrecht in der Menschheit auf und ist zur stummen Rolle auf der Völkerbühne verwiesen.

Kölner Dom vollendet

15.Oktober 1880 
 
Die endgültige Fertigstellung der zweitgrößten christlichen Kirche ist wesentlich dem preußischen Königshaus zu verdanken. Friedrich Wilhelm IV. setzte sich nachhaltig für den Weiterbau ein und griff tief in die eigene königliche Schatulle. Aus allen Teilen Deutschlands flossenn Spenden nach Köln, und am 04. September 1842 legte der Monarch den Grundstein zum Weiterbau, fast 600 Jahre nach der ersten Grundsteinlegung 1248.

Der mittelalterliche Dombaumeister Gerhard hatte in Kenntnis der großartigen gotischen Kathedralen von Chartres, Amiens und Reims den Plan zum neuen Dom entworfen, der der Nachfolger des alten Hildebolddoms von 870 werden sollte. 1322 wurde der Chor geweiht, 1410 erreichte der Südturm das zweite Geschoss, der aufsitzende Baukran blieb über Jahrhundete Wahrzeichen Kölns.

1560 wurde die gesamte Bautätigkeit eingestellt, der architektonische Geschmack hatte sich geändert, und die Kölner, seit gut 200 Jahren freie reichsstädtische Bürger, hatten für den Weiterbau der Rumpfkirche nichts mehr übrig.

Erst der Kunstsammler Sulpiz Boisserée entfachte Anfang des 19. Jahrhunderts das öffentliche Interesse am Kölner Sakralbau, der Publizist Joseph Görres verfasste einen Aufruf an alle Deutsche, den Kölner Dom als Nationaldenkmal zu vollenden. 1814 wurde der Fassadenplan des Doms in Darmstadt wiederentdeckt, wenige Jahre später begann der preußische Staat am Dom mit Renovierungsarbeiten.

1880 war der Kölner Dom endlich fertiggestellt und konnte am 15. Oktober im Beisein von Kaiser Wilhelm I. geweiht werden.

 

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Kommentar

Das Reichsnaturschutzgesetz vom 26. Juni 1935 trat am 1. Oktober 1935 in Kraft . Es regelte erstmals in Deutschland die amtlichen Belange des Naturschutzes, definierte Schutzzonen und führte den Begriff des Landschaftsschutzgebietes ein. Auch wurde der Artenschutz für Pflanzen und nicht jagdbare Tiere damit erstmals gesetzlich festgeschrieben. Die Verabschiedung des Gesetzes geht maßgeblich auf den Einfluss des Reichsforstmeisters und Reichsjägermeisters Hermann Göring zurück. 
 
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Hermann Göring

 

* 12. Januar 1893 in Rosenheim

† 15. Oktober 1946 in Nürnberg

 

Deutscher Jagdflieger und Reichsmarschall. 

 

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Zitat

Das einzige Motiv, das mich leitete, war heiße Liebe zu meinem Volk, sein Glück, seine Freiheit und sein Leben. Dafür rufe ich den Allmächtigen und mein deutsches Volk zum Zeugen an
Früher oder später, aber gewiß immer, wird sich die Natur an allem Tun des Menschen rächen, das wider sie selbst ist.
 
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Weitere Gedenktage

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Freitag, 14 Oktober 2011

 

Prolog: 

 

"Unser eigentliches Ziel waren immer die Innenstädte. Die Zerstörung von Industrieanlagen erschien uns stets als eine Art Sonderprämie" (Arthur Bomber-Harris ). - Eine der großen Geschichtslügen, die Deutschen hätten mit dem Luftterror begonnen, ist historisch schon lange widerlegt. Bereits 1939 erfolgten sieben Luftangriffe der RAF auf Nordwestdeutschland. Am 10./11. Mai 1940 wurde die Innenstadt von Mönchengladbach angegriffen. Entgegen dem Völkerrecht  wurden danach auf Befehl der Kriegsverbrecher Churchill, Roosevelt, Stalin und Konsorten durch den alliierten Bombenterror gezielt die Wohnbezirke aller deutschen Städte mit 50.000 und mehr Einwohnern in Schutt und Asche gelegt; unersetzliche Kulturgüter geplant vernichtet und etwa 1 Million Zivilisten grausam ermordet, darunter über 54.000 Kinder unter 14 Jahren .

 

"... ich will nicht den Kampf gegen Frauen und Kinder führen. Ich habe meiner Luftwaffe den Auftrag gegeben, sich auf militärische Objekte bei ihren Angriffen zu beschränken (Adolf Hitler in seiner Rede vor dem Reichstag am 1. September 1939 ). Entsprechend diesem Befehl richteten sich die deutschen Luftangriffe auf Warschau im September 1939 und Rotterdam 1940  ausschließlich gegen militärische Ziele als Teil eines Feldzugs. Im Fall von Warschau wurde der Zivilbevölkerung 9 Tage Zeit gegeben, die Stadt zu verlassen, falls das polnische Militär die Stadt nicht freiwillig übergäbe. Der Angriff auf Rotterdam im Mai 1940 erfolgte, weil der niederländische Stadtkommandant die Kapitulationsaufforderung ablehnte. Das Bombardement von Coventry vom 14. November 1940 galt den im Stadtzentrum gelegenen Rolls-Royce Flugzeugmotorenwerken und zahlreichen kleineren Rüstungsbetrieben.
 
Die ersten Luftangriffe trafen Duisburg 1940, ohne größere Sach- und Personenschäden zu verursachen. 1941 warfen unter britische Maschinen anderem am 12./13. Juni 445 Tonnen Bomben ab. Ab 1942 erlebte Duisburg nahezu täglich Luftangriffe. In der Bombennacht des 6. September 1942 wurde die Tonhalle Duisburg unwiederbringlich zerstört. Die Angriffe intensivierten sich bis 1943. In diesem Jahr kamen viele Menschen ums Leben, weil noch nicht ausreichend Luftschutzräume errichtet worden waren. Am 12./13 Mai 1943 vernichteten 577 britische Bomber die gesamte Altstadt von Duisburg mit 1.599 t Bomben ein und machten 96.000 Menschen obdachlos. Auch die Salvatorkirche wurde zerstört. Deren Turmhelm stürzte brennend auf das Langhaus, und die Kirche brannte aus. Dieser Luftangriff forderte 272 Menschenleben.

 

Am 22. Mai 1944 erlitt die Gesamtstadt weitere schwere Schäden, als über 2.000 Tonnen Bomben fielen. Einen dramatischen Höhepunkt erreichten die Terrorangriffe am 14. und 15. Oktober 1944. Ziel war, ein völliges Chaos sowie eine starke Demoralisierung der Bevölkerung zu bewirken. In drei Angriffswellen warfen in den Nachtstunden des 14. und am Vormittag des 15. Oktober 1944 mehr als 2.000 Flugzeuge insgesamt 9.000 Tonnen Bomben über dem Zentrum und dem Norden der Stadt ab. Die ohnehin schon schwer angeschlagenen Stadt hatte über 3.000 Todesopfer und gewaltige Sachschäden zu beklagen. Ohne die gute Luftschutzausstattung Duisburgs mit 37 Hoch- und 2 Tiefbunkern sowie 53 Stollenanlagen, wäre die Opferzahl wesentlich größer gewesen. 100.000 Wohnungen wurden zerstört, Gas-, Wasser- und Stromleitungen waren auf Wochen unbrauchbar. Krankenhäuser waren auf den Dächern mit großen Kreuzen gekennzeichnet, sie wurden bewusst zerstört. In einem Fall  wurden 42 Tote aus den Trümmern geborgen. 

 

Es folgten zahlreiche weitere Großangriffe in ähnlicher Größenordnung, etwa am 12. März 1945, bei dem unter anderem die restliche Innenstadt vernichtet wurde. Die Duisburger Luftschutz-Polizei zählte während des Krieges insgesamt etwa 300 Bombenangriffe. Bei Kriegsende waren 80 Prozent der Wohngebäude zerstört oder sehr stark beschädigt. Die Gesamtopferzahl betrug mehr als 6.000 Personen. Es gab so gut wie kein Gebäude, das nicht getroffen wurde. 80% der Stadt waren zerstört.

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Freitag, 14. Oktober 2011

 

'Piraten', ein Versuch, die Massen mit Etiketten-Schwindel weiter zu kontrollieren  


Für die politisch-korrekten Dullis der BDR haben die Lenker der BDR-Politik-Dullis ein neues Vehikel, die Piraten-Partei , geschaffen. 

Als in den USA mit dem Amtsantritt Obamas
die Huldigung der Massen für diesen Handlanger der Bankster ausblieb, wusste man, dass den dortigen typischen System-Patrioten eine Alternative geboten werden musste. Es entstand eine US-patriotische Bewegung namens 'Tea-Party' . Aber ohne Erfolg: Seit Wochen nehmen in den USA die Massenproteste gegen das kriminelle Wall-Street massiv zu. Am Anfang nahmen weniger als 100 Menschen an den Demonstrationen unter dem Motto "Besetzt die Wall Street" (Occupy Wall Street ) teil. Heute sind es Zehntausende, die von Küste zu Küste aufbegehren. Auch der massive Polizeieinsatz mit über tausend Festnahmen konnte den Widerstand gegen das Bankstersystem bislang nicht brechen. Während anfangs die Demonstrationen überwiegend von Linken ausgingen, reihen sich jetzt die ganz normalen Amerikaner ein. Sie glauben nicht mehr an die Tea-Party-Bewegung, da deren Schaltstellen bereits von Handlangern des Systems besetzt sind.  

Die NWO-Lenker der BDR-Dulli-Politiker haben selbstverständlich auch eine solche Gefahr in der BDR heraufziehen sehen. Die Massen sind aufgewühlt, halten aber noch still, schließlich sind sie politisch-korrekt. Aber sie glauben den Dulli-Politikern nicht mehr. Die Dulli-FDP bringt nichts mehr, sie ist untergegangen. Es gelang zwar, die Grünen mit der Fukushima-Hysterie
noch einmal nach oben zu bringen, aber auch da ist der Lack ab. Seit die Obergrünen um Trittin im Bundestag noch höhere Tributleistungen an die Bankster forderten , kippt die Stimmung der Feld-, Wald- und Wiesen-Dullis zu Lasten der Grünen. Deshalb sehen sich die NWO-Mächtigen gezwungen, diese Vasallentruppe peu à peu durch eine neue zu ersetzen.

Mit ihren Dulli-Medien erzeugten sie eine Stimmung für den Probelauf (die Landtagswahl von Berlin), was zu neun Prozent der Wählerstimmen für die 'Piraten' führte . Der politisch-korrekte Dulli glaubt jetzt, eine Wahlalternative zu haben. Er wählt sozusagen zwischen 'freier Kinderschändung' und 'Freigabe der Pädophilie' . Die Piraten-Partei trat mit dem Ziel an, die Zensur für Kinderpornos und Kinderschändungen im Internet aufzuheben . Gleichzeitig gelobte die neue 'Alternativ'-Partei aber, die im Internet publizierten Forschungsergebnisse zum Komplex HOLOCAUST und anderen geschichtlichen Ereignissen zu zensieren. Bodo Thiesen geriet wegen seiner Äußerungen zur freien geschichtlichen Forschung unter Druck . Mitglieder der Piratenpartei forderten seinen Ausschluss. Nachdem Thiesen im Mai 2008 in einer E-Mail an die Mitglieder Position zugunsten der Abhandlungen von Germar Rudolf bezog, bekam er eine Verwarnung mit der Auflage, sich nicht mehr unbedacht zur deutschen Nazizeit zu äußern. "Mit solchen Äußerungen darf man den HOLOCAUST nicht relativieren," so Jens Seipenbusch , 2009 frisch gebackener Vorsitzender der Piraten .  
 
Die Dulli-Presse überschlägt sich seither mit Huldigungen für die 'Piraten', zum Beispiel mit den Worten: "Politisch unfertig, aber mit sehr viel Stil. " Das Prädikat sehr viel Stil war natürlich der Frau Marina Weisband gewidmet, einer Jüdin aus Kiew. die den Davidstern sichtbar im Brustausschnitt trägt. Frau Weisband wurde über entsprechende Stationen von der Wall-Street aufgebaut und sozusagen ferngesteuert eingesetzt. Sie wirkt jetzt an einer der wichtigsten Schaltstellen der Parteimacht, nämlich als Bundesgeschäftsführerin der Piratenpartei . Brav, ganz nach Vorgaben der Wallstreeter, verweigert der Bundesvorsitzende der Piratenpartei Sebastian Nerz Aussagen zu den Tributleistungen der BDR mittels sogenannter Rettungsschirme an die Wall-Street. 

Die Lenker der BDR-Politiker-Dullis haben mit der Piratenpartei eine Konkurrenz für die Grünen geschaffen; deshalb müssen sich letztere jetzt noch mehr anstrengen, um den NWO-Mächtigen zu gefallen.  


2003, Bodo Thiesen: “Solange der HOLOCAUST als gesetzlich vorgeschriebene Tatsache existiert, sehe ich keine Möglichkeit, diesen neutral zu beschreiben. Zur Erinnerung an vergangene Zeiten. Es gab auch mal andere Doktrinen, z.B. die “Tatsache”, daß die Erde eine Scheibe sei. Diese Doktrin unterscheidet sich von der Holocaust-Doktrin im wesentlichen durch folgende Punkte: 1.) Heute existiert diese Doktrin nicht mehr, daraus folgend konnte 2.) offen darüber diskutiert werden, und Nachforschungen angestellt werden, und daraus folgt 3.) daß festgestellt wurde, daß diese Doktrin schlicht falsch war. Soviel zum Thema Neutralität.

7. Juli 2009: Der Bundesvorstand erklärt daher im Namen der Piratenpartei: "Wir erklären hiermit in Übereinstimmung mit der Satzung der Piratenpartei Deutschland, dass wir faschistische Bestrebungen jeder Art entschieden ablehnen. Weiterhin erklären wir, dass wir den Holocaust als historische Tatsache ansehen und deren Relativierung oder Verharmlosung nicht dulden werden. Wir haben keinen Zweifel daran, dass im Zuge dieses historisch einzigartigen Verbrechens des nationalsozialistischen Deutschlands circa 6 Millionen Menschen umgebracht worden sind, die meisten von ihnen Juden. Wir haben demütigen Respekt und tiefes Mitgefühl für die Opfer dieses Verbrechens und ihre Angehörigen. Wir werden auch in Zukunft keine Zweifel daran aufkommen lassen, dass dies eine gemeinsame Position der PIRATEN ist."

15. Dezember 2010, Bodo Thiesen: "Was war die größere Katastrophe: 6 Millionen Opfer der nationalsozialistischen Rassenpropaganda oder 60 Millionen Opfer des zweiten Weltkrieges? Scheinbar sehen einige hier in den 6 Millionen vorwiegend jüdischen Opfern die größere Katastrophe."

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Freitag, 14. Oktober 2011

 

Schlacht von Hochkirch 

am 14. Oktober 1758.

 

In dieser Schlacht des Siebenjährigen Krieges überfiel die österreichische Armee unter dem Kommando der Feldmarschälle Leopold Joseph Graf Daun und Ernst Gideon von Laudon in einem Nachtgefecht das preußische Heerlager nahe Bautzen und zwang die Preußen zum Rückzug. 

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Schlacht bei Jena und Auerstedt 

am 14. Oktober 1806.

 

In dieser Doppelschlacht erlitt die Preußische Armee eine schwere Niederlage gegen die französischen Truppen unter Napoleon Bonaparte . Dieser schlug mit seiner Hauptarmee die preußisch-sächsische Armeeabteilung Hohenlohe bei Jena, während zur gleichen Zeit Marschall Davout mit seinem Korps die ihm zahlenmäßig deutlich überlegene preußische Hauptarmee unter dem Herzog von Braunschweig bei Auerstedt schlug.

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Bernd Rosemeyer 

* 14. Oktober 1909 in Lingen (Ems)
 
† 28. Januar 1938 auf d. Reichsautobahn Frankf.–Darmst. 

Deutschen Automobilrennfahrer.

 

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Weitere Gedenktage

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Donnerstag, 13. Oktober 2011

 

Iranisches Terrorkomplott: Schwindel, Schwindel, Schwindel - Nicht einmal gute Propaganda


Justin Raimondo

Schwindel, Schwindel, Schwindel – ich meine die jüngste antiiranische Propaganda, die aus Washington kommt, welche behauptet, dass die Revolutionären Garden des Iran in eine „Verschwörung“ verwickelt sind, die die Auslöschung des saudischen Botschafters in den Vereinigten Staaten von Amerika und die Sprengung der saudischen und der israelischen Botschaft zum Ziel hatte. Die Geschichte liest sich wie ein formelhaftes Melodrama: zwei Iraner, einer davon naturalisierter Staatsbürger der Vereinigten Staaten von Amerika, nahmen angeblich Kontakt mit jemandem auf, den sie für ein Mitglied eines mexikanischen Drogenkartells hielten – laut Anklage war es ein „hochentwickeltes“ Drogenkartell, nicht eines von der plebeischen Sorte – und machten ihm den Vorschlag, ihm $1,5 Millionen für den Mord an Adel al Jubeir, Botschafter des Königreichs in Washington, zu bezahlen – oh, und weil wir gerade dabei sind, sagten die Iraner angeblich: „Könnt ihr auch gut mit Sprengstoffen umgehen?“

Der Schlüssel zum Verständnis dafür, wie falsch diese Geschichte ist, kann in dem Bericht der New York Times gefunden werden, die uns folgendermaßen informiert:

„Die ganze Operation hindurch standen die vertraulichen Quellen unter Beobachtung und wurden von Bundesagenten geführt, sagte Preet Bharara, Staatsanwalt der Vereinigten Staaten von Amerika für den Südlichen Bezirk in der Pressekonferenz. ‚Es wurden also nirgends Sprengstoffe gelegt,’ sagte er, ‚und niemand war zu irgendeinem Zeitpunkt in Gefahr.’“

Sprich: die ganze Angelegenheit ist faul von Anfang bis Ende.

Das ist ein weiterer der von den Gesetzeshütern der Vereinigten Staaten von Amerika fabrizierten “antiterroristischen” Triumphe, wo die Behörden jemanden aufbauen, ein „Verbrechen“ aus dem Nichts heraus erfinden und sich dann daran machen, einen Fall zu „lösen,“ der von Beginn an nie existiert hat. Das war von Anfang an das übliche Muster der „antiterroristischen“ Operationen in den Vereinigten Staaten von Amerika von Anfang an – denn wirkliche Terroristen zu finden und zu fangen ist zumindest für unsere Keystone Cops viel zu schwierig. Anstatt nach den wirklich schlimmen Kerlen zu suchen und diese festzusetzen, locken sie einen ahnungslosen muslimischen Einwanderer in eine Falle und lassen diese zuschnappen, wenn die Zeit gekommen ist. 

Die lang ausgewalzte Geschichte der Anklageschrift sagt uns alles außer dem, was wir wirklich wissen wollen: wie ist es dazu gekommen, dass diese beiden iranischen „Terroristen“ zufällig einen Killer des mexikanischen Drogenkartells trafen, der zufällig ein alter Informant der DEA (amerikanische Drogenbehörde) war? Wahrscheinlich ist das zuviel verlangt, dafür ist die Geschichte mit furchterregenden Details gewürzt, wie zum Beispiel einem Gespräch zwischen einem der beiden Attentäter und dem Informanten, in dessen Verlauf der erstere sagt: „Wenn du das Restaurant in die Luft jagen musst und hundert Amerikaner töten, gut, dann fick sie!“

Die Glaubwürdigkeit dieser Geschichte ist so gut wie null. Sagen wir, dass die Iraner sich wirklich verschworen haben, den saudischen Botschafter auf amerikanischem Boden zu töten: würden sie damit die mexikanische Mafia beauftragen, reihenweise leicht verfolgbare Geldüberweisungen von Iran in die Vereinigten Staaten von Amerika durchführen, und sich nicht darum kümmern, ob sie hundert Amerikaner bei ihrem Projekt töten? Oder würden sie eine/n Fanatiker/in schicken, der/die es nicht nur gratis macht, sondern auch sich selbst auslöscht? Diese fadenscheinige widersinnige Geschichte ist so offenkundig gefälscht, dass es eine Schande ist für die Vereinigten Staaten von Amerika. Bringen unsere Spione nichts besseres zustande?

Dieser Schwindel kennzeichnet einen neuen Trend im Bereich der antiiranischen Kriegspropaganda. Davor verließ sich die Kriegspartei auf die gleiche Technik, die sie in der Vorbereitung der Invasion des Irak benutzt hatte: das alte „Waffen der Massenvernichtung“ Gambit. Das große Problem damit ist, dass es alt und ausgeleiert ist: niemand glaubt es mehr. Einmal verbrannt, zweimal vorsichtig, heißt es. Die neueste Lüge ist ein frischer Haken an einem anhaltenden Thema, wobei der Iran den traditionellen Schwarzen Mann namens al-Qaeda ersetzt.

Dass diese Geschichte die mexikanischen Drogenkartelle mit einbezieht und Justizminister Eric Holder verkündet, dass wir „die iranische Regierung zur Verantwortung ziehen werden,“ muss eine Art kranker Scherz gewesen sein: immerhin haben wir es hier mit dem Mann zu tun, der zugeschaut hat, wie die Gesetzeshüter der Vereinigten Staaten von Amerika Waffen über die Grenze der Vereinigten Staaten von Amerika gehen ließen, um gerade diese Kartelle zu bewaffnen. Ist dieser „Coup“ für das Justizministerium die Abfindung für dieses närrische Komplott – und wann wird Holder zur Verantwortung gezogen werden?

Dass unsere Regierung eine Geschichte wie diese, die die grundlegenden Regeln des Geschichtenschreibens missachtet – glaubwürdige Charaktere schaffen, die glaubhafte Dinge tun – herausbringt, ist Washingtons Art, Verachtung für die Iraner, für die Amerikaner und für jeden, der ihrer Kriegsagenda im Weg steht, zu zeigen. Es ist ihnen egal, wenn sie nicht glaubhaft ist. Sie denken, die Amerikaner schlucken sowieso alles, dass wir zu sehr damit beschäftigt sind, in diesen Tagen von einem Tag auf den anderen zu überleben, um über die „offizielle“ Darstellung hinaus zu ermitteln. Und natürlich stellen unsere hirntoten Medien, deren Rolle hauptsächlich auf die von Stenografen reduziert ist, keine unbequemen Fragen.

Diese Geschichte ist wirklich furchterregend – nicht weil sie glaubwürdig oder glaubhaft ist, das ist sie beides nicht. Dennoch ist es die erschreckendste Geschichte, die ich seit einiger Zeit gehört habe, weil sie zeigt, dass die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika entschlossen ist, gegen den Iran in den Krieg zu ziehen, ohne Rücksicht auf die Folgen. Alle gute Ratschläge in den Wind schlagend haben unsere Beherrscher beschlossen, voll gegen Teheran loszuschlagen – umso mehr, als sie unsere derzeitige wirtschaftliche Malaise unter dem Schaden verstecken können, der durch die Verdreifachung und Vervierfachung der Ölpreise entstanden ist. Auf diese Weise kann Obama die Schuld an unserer zusammenbrechenden Wirtschaft Teheran in die Schuhe schieben, statt seiner eigenen in Verruf geratenen Politik – und die Republikaner zur Seite drängen, die ihn kritisiert haben, weil er zu „weich“ sei gegen den Iran.

Die Entstehung der amerikanischen Außenpolitik liegt ganz und gar in der heimischen Politik begründet. Durch die Vorbereitung des Landes für den Krieg gegen den Iran will Obama nicht nur die Republikaner entschärfen, sondern auch die höchst wichtige israelische Lobby beschwichtigen, die schon seit Jahren die Kriegstrommeln geschlagen hat.

Obama und seine Bande hoffen, dass die Amerikaner zu müde sind, zu niedergeschlagen und zu pleite, um sich um seine neueste Übung in Sachen Kriegspropaganda zu kümmern und diese zu hinterfragen. Sicher werden die „Massenmedien“ – Obamas lauteste Jubelsektion – diese nicht in Frage stellen.

Hier hat sich die Administration wahrscheinlich verrechnet: die Menschen sind gerade verärgert genug, um sich zu wundern „warum jetzt?“ Sie sind gerade pleite genug, um es übelzunehmen, wenn von ihnen verlangt wird, dass sie für einen neuen Heiligen Kreuzzug in Übersee zahlen sollen. Und sie haben die Nase voll genug von dem Bullshit (Bullenscheiße), der ihnen Tag für Tag als „Neuigkeiten“ berichtet wird, um alle Arten unbequemer Fragen über dieses neueste Produkt der Washingtoner Märchenfabrik zu stellen.

Die Amerikaner glauben bereits nicht die Behauptung, dass die iranische Regierung direkt verantwortlich ist für die Handlungen dieser beiden Individuen, indem sie sagen, dass die höchsten iranischen Funktionäre nicht „unbedingt“ wissen mussten, was da vorging. Je mehr Details dieser Angelegenheit ans Licht kommen, desto mehr beginnt Holders Geschichte sich aufzulösen, wie eine schleißige Jacke, und Sie können alles erfahren über diesen Auflösungsprozess – hier, auf Antiwar.com ... 

Erschienen am 12. Oktober 2011 auf

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Donnerstag, 13. Oktober 2011

 

Rudolf Virchow 

* 13. Oktober 1821 in Schivelbein, Pommern

† 5. September 1902 in Berlin


Deutscher Arzt und Politiker.

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Zitate

Ich habe so viele Leichen seziert und nie eine Seele gefunden.

Immer wenn einer von Ethik spricht, weiß ich, daß er nicht zahlen will.

Es war der erste Schritt auf dem Wege zur Zivilisation, daß man dem Fremden das Hausrecht gewährte. Es war die höchste Stütze des menschlichen Gefühls, daß man dem Fremden unter eigener Gefahr das Leben rettet.

Ein bißchen Kranksein ist manchmal ganz gesund.

Die Bestie im Menschen, der Zynismus, wird überall da ihr Haupt erheben, wo die natürlichen und berechtigten Forderungen mit Gewalt unterdrückt werden.

Die Freiheit ohne Organisation führt durch die Anarchie zur Knechtheit.

Die einzige Grenze für unser Wissen bildet das Nichtwissen.
ABCD

ABCD
Textausschnitt aus Arthur de Gobineaus «Versuch über die Ungleichheit der Menschenrassen» (Essai sur l’inégalité des races humaines, 1853–1855, 4 Bände ).  

Der Ruf war erschollen: ja wirklich, im Innern eines sozialen Körpers liegt die Ursache seiner Auflösung; aber welches ist diese Ursache? Die Degeneration, wurde geantwortet: die
Nationen sterben, wenn sie aus degenerierten Bestandteilen zusammengesetzt sind. Die Antwort war gut, dem Wortlaut nach und in jeder Weise; es galt nur noch festzusetzen, was
man unter den Worten degenerierte Nation verstehen soll. Hier aber erlitt man Schiffbruch; man erklärte ein degeneriertes Volk als ein Volk, das, schlecht regiert, seine Reichtümer missbrauchend, fanatisch oder gottvergessen, die charakteristischen Tugenden seiner Stammväter verloren hat. 

Trauriger Fall! So geht eine Nation unter den sozialen Plagen
unter, weil sie degeneriert ist, und sie ist degeneriert, weil sie untergeht. Dieser Zirkelbeweis zeigt nur die Kindheit des Wissens in Sachen der sozialen Anatomie. Ich will gerne zugeben, dass die Völker untergehen, weil sie degeneriert sind, und aus keinem anderen Grunde; […]

Wie und warum geht die Lebenskraft verloren? Darauf kommt es an. Wie tritt Degeneration ein? Das bedarf der Erklärung. Bis jetzt hat man sich mit dem Worte begnügt, nicht die
Sache aufgehellt. Diesen Schritt vorwärts zu tun will ich versuchen.

Ich meine also, dass das Wort degeneriert, auf ein Volk angewandt, bedeuten muss und bedeutet, dass dieses Volk nicht mehr den inneren Wert hat, den es ehedem besaß, weil es
nicht mehr das nämliche Blut in seinen Adern hat, dessen Wert fortwährende Vermischung allmählich eingeschränkt haben; anders ausgedrückt, weil es mit dem gleichen Namen nicht
auch die gleiche Art, wie seine Begründer bewahrt hat, kurz, weil der Mensch des Verfalles, derjenige, den wir den degenerierten Menschen nennen, ein unter ethnographischen Gesichtspunkten von dem Helden der großen Epochen verschiednes Subjekt ist. 

Ich will gerne glauben, dass er etwas von dessen Wesen besitzt; aber je mehr er degeneriert, desto mehr nimmt dieses Etwas ab. Die ungleichartigen Bestandteile, welche fortan in ihm
vorherrschen, bilden eine ganz neue und in ihrer Eigenart nicht glückverheißende Nationalität; er gehört denen, die er noch für seine Väter ausgibt, nur sehr in einer Seitenlinie an. Er, und seine Zivilisation mit ihm, wird unmittelbar an dem Tage sterben, wo der ursprüngliche Rassenbestand sich derartig in kleine Teile zerlegt und in den Einlagen fremder Rassen verloren erweist, dass seine Kraft fortan keine genügende Wirkung mehr
ausübt. […]

Nachdem ich dem Worte Degeneration einen Sinn angewiesen und mit dessen Hilfe das Problem der Lebenskraft der Völker behandelt, habe ich jetzt zu beweisen, was ich um der
Klarheit der Erörterung willen a priori habe behaupten müssen: dass es merkliche Unterschiede im relativen Wert der Menschenrassen gibt. […]

Die Vorstellung von einer angeborenen, ursprünglichen, stark ausgeprägten und bleibenden Ungleichheit zwischen den Rassen ist eine der ältestverbreiteten und angenommenen in
der Welt; und angesichts der anfänglichen Abgeschiedenheit der Stämme und Völkerschaften, und jenes Zurückziehens auf sich selber, das bei allen in einer mehr oder minder fernen Epoche üblich gewesen und aus welchem eine große Zahl nie
herausgekommen ist, haben wir keinen Anlass, darüber erstaunt zu sein. Wenn wir das ausnehmen, was in unseren neuesten Zeiten vorgegangen ist, hat dieser Begriff fast allen
Regierungstheorien zur Grundlage gedient. Kein Volk, gross oder klein, das nicht damit angefangen hätte, seine erste Staatsmaxime daraus zu machen. Das System der Kasten,
der Adelstände, das der Aristokratien, sofern man sie auf die Vorrechte der Geburt begründet, haben keinen anderen Ursprung; und das Recht der Erstgeburt mit seiner Annahme eines Vorranges des erstgeborenen Sohnes und seiner Nachkommen ist auch nur eine Ableitung hiervon. Mit dieser Lehre stimmen der Widerwille gegen das Fremdländische und die Überlegenheit, welche jede Nation sich hinsichtlich ihrer Nachbarn zuspricht,
überein. 

Erst in dem Masse, wie die Gruppen sich mischen und verschmelzen, sieht man bei ihnen, die von nun an größer, zivilisierter dastehen und sich in Folge des Nutzens, den sie
einander bringen, in einem wohlwollenderen Lichte betrachten, den unbeschränkten Grundsatz der Ungleichheit, ja anfänglichen Feindseligkeit der Rassen durchbrochen und bestritten. Wenn denn die Mehrzahl der Staatsbürger in ihren Adern gemischtes Blut fließen fühlt, dann fühlt sie sich damit zugleich berufen, unter Umwandlung des nur für sie Tatsächlichen in eine allgemeine und unbeschränkte Wahrheit zu versichern, dass alle
Menschen gleich seien.

ABCD

Arthur de Gobineau  

* 14. Juli 1816 in Ville-d’Avray
, bei Paris 
† 13. Oktober 1882 in Turin


Französischer Diplomat und Schriftsteller.

 

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ABCD
Zitate

Die meisten Menschen, die den Entschluß fassen würden, ihre Lebensgeschichte zu schreiben, werden entdecken, daß sie gar keine haben.

Das Leben ist ein Versuch, die Leere zu füllen. Die meisten tun es mit Essen, was redlicher ist als mit Geschwätz.

ABCD

Kurt Schumacher 

* 13. Oktober 1895 in Culm
, Westpreußen 
† 20. August 1952 in Bonn

Deutscher Politiker.

 

 

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ABCD
Zitate

Deutschland wird nie die Oder-Neiße-Linie ... als deutsche Grenze anerkennen. Wir werden um jeden Quadratmeter deutschen Boden jenseits dieser Linie mit friedlichen Mitteln kämpfen.

Die Sozialdemokratie betrachtet die Diskussion der deutschen Grenzen als unteilbares Ganzes. Sie wendet sich deswegen gegen die leichtfertige Verzichtspolitik der kommunistischen SED gegenüber der vorläufigen deutschen Ostgrenze.  

Die Regelung der deutschen Grenzen kann erst durch den Friedensvertrag erfolgen.  

Wir wollen die Freundschaft mit dem polnischen Volke, aber nicht um den Preis des deutschen Selbstmordes.

Nach dem deutschen Grundgesetz ist die Bundesregierung gar nicht legitimiert, Gebietsabtretungen von Deutschland vorzunehmen... Nur das geeinte deutsche Volk kann eine verbindliche Zusage über seine Grenzen abgeben.

Für die arbeitenden Massen sind Idee und Tatsache des Deutschen Reiches nicht nur nationalpolitisch, sondern auch klassenpolitisch eine Notwendigkeit. Ihr politischer und wirtschaftlicher Befreiungskampf ist ohne diese Grundlage zur Erfolglosigkeit verurteilt.

National sein ist Ehrensache ... Der notwendige gute Wille Zur internationalen Zusammenarbeit kann nur entstehen auf der Grundlage der nationalen Selbstbehauptung.  

Die Sozialdemokratie hat Nein gesagt zur Oder-Neiße-Linie. Wenn wir Nein gesagt haben, dann haben wir Ja gesagt zum freien Selbstbestimmungsrecht der Völker auch des deutschen Volkes, auch nach dem Verbrechen der zwölf Jahre.   

.. praktisch ergeben sich besonders an der Peripherie des deutschen Raumes heute Zustände, die der Ausrottung und Versklavung heute so ähnlich sind wie ein Ei dem anderen

Aber ich bin der Meinung, daß das deutsche Volk jetzt endlich und besser und mehr als bisher ein selbstverständliches, ruhiges, ausgeglichenes, aber unerschütterliches nationales Selbstbewußtsein braucht... 
CD

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Mittwoch, 12. Oktober 2011

 

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Mittwoch, 12. Oktober 2011

 

Entdeckung der »Neuen Welt« 

12. Oktober 1492

Christoph Kolumbus (1446/47-1506)
landet auf Guanahani , einer Insel der Bahama-Inselgruppe


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Anna Louisa Karsch 

* 1. Dezember 1722 in Hammer bei Schwiebus 

† 12. Oktober 1791 in Berlin


Deutsche Dichterin. 


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ABCD
Den 22. Juni 1761, morgens 7 Uhr 

Freund, zeichne diesen Tag mit einem größern Strich! 
Er war doch ganz für dich und mich, 
Wir wandelten im Hain und hörten Vögel singen 
In dichten Fichten, wo der Mann das Weibchen hascht. 
Gut war's, daß über uns nicht Edens Äpfel hingen, 
Indem wir Hand in Hand durch das Gebüsche gingen, 
Da hätten du und ich genascht 
Und im Entzücken nicht die Folgen von den Bissen 
Nur einen Augenblick bedacht: 
So hat es Eva einst gemacht, 
So machen’s heute noch Verliebte, die sich küssen – 
Bald werd ich nichts zu schwatzen wissen, 
Als ewig von dem Kuß. Und meiner Mutter Mann, 
Durch den ich ward, ist Schuld daran, 
Daß ich so gern von Küssen sing und sage, 
Denn er verküßte sich des Lebens schwere Plage. 
Allein ich wende mich nun wieder zu dem Tage, 
Von dem ich reden will, schreib' ihn mit goldnem Strich! 
Er war doch ganz für dich und mich. 
ABCD

August Horch 

* 12. Oktober 1868 in Winningen

† 3. Februar 1951 in Münchberg, Oberfranken


Gründer der Automobilbauunternehmen Horch und Audi.  

 

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Weitere Gedenktage

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Dienstag, 11. Oktober 2011

 

Ulrich Zwingli 

* 1. Januar 1484 in Wildhaus

† 11. Oktober 1531 in Kappel am Albis


Zürcher Reformator. 

 

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Zitate

Lüge ist der Anfang zu allem Bösen

Die große Zahl macht nicht die Wahrheit.

Die Wahrheit hat ein fröhlich Antlitz.

Was Gott an und für sich ist, wissen wir so wenig, als ein Käfer weiß, was ein Mensch ist.

Du bist Gottes Werkzeug. Er verlangt deinen Dienst, nicht deine Ruhe. Tu um Gottes willen etwas Tapferes.

Es ist nicht Aufgabe eines Christen, großartig zu reden über Lehren, sondern immerdar mit Gott große und schwierige Dinge zu vollbringen.

Geduld ist des Glaubens Goldstein.

Alle Menschen sind geschaffen zu hohem Tun, nicht alle zu hohem Wissen.
ABCD

Burchardiflut

* Nacht vom 11. auf den 12. Oktober 1634

Sturmflut, welche die Nordseeküste zwischen Ripen/Ribe
und Brunsbüttel verwüstete. Ihr fielen zwischen 8.000 und 15.000 Menschen zum Opfer. Die schwersten Schäden entstanden im Bereich Nordfrieslands , wo Wasser und Wind insbesondere Eiderstedt verheerten und große Teile der Insel Alt-Nordstrand im Meer versanken.  

 

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Ewald Georg von Kleist

entdeckt das Prinzip der Leidener Flasche

 

am 11. Oktober 1745 in Kammin .

 

Die elektrische Verstärkungsflasche wurde kurz darauf von dem Leidener Professor der Experimentalphysik, Petrus von Musschenbroek , noch einmal erfunden. Dieser erste elektrische Kondensator wurde teils als Kleistsche Flasche, vor allem aber nach dem Ort der zweiten Erfindung als Leidener Flasche bekannt.
  

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Conrad Ferdinand Meyer

* 11. Oktober 1825 in Zürich

† 28. November 1898 in Kilchberg
bei Zürich

Schweizer Schriftsteller und Dichter. 

 

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Zitate


Was langsam reift, das altert spät

Der Geist bleibt keineswegs auf die Gegenwart beschränkt; er wagt sich ins Zukünftige.

Wir Menschen verwenden unsere höchsten Kräfte zu albernen Resultaten.

Was Gott ist, wird in Ewigkeit kein Mensch ergründen!
Doch will er treu sich alle Zeit mit uns verbünden.

Leib und Seele in Harmonie
find'st im Grab du, vorher nie.

Im Paradiese selber träfe man wohl einen an,
den man nicht leiden kann.

Wie wird verlorene Freiheit wiedergewonnen? Durch einen aus der Tiefe des Volkes kommenden Stoß und Sturm
der sittlichen Kräfte.

Erwirbt ein Erdensohn sich Lob und Preis,
gleich bildet sich um ihn ein Sagenkreis.
ABCD

Friedrich Bergius

* 11. Oktober 1884 in Goldschmieden
bei Breslau 
† 31. März 1949 in Buenos Aires

Deutscher Chemiker. Erfinder der Hydrierung von Kohle mit Wasserstoff (Bergius-Pier-Verfahren
). Nobelpreis 1931.

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Anton Bruckner 

* 4. September 1824 in Ansfelden, Oberösterreich

† 11. Oktober 1896 in Wien


Deutscher Komponist, Organist und Musikpädagoge.

ABCD

 


Zitat

Wer hohe Türme bauen will, muß lange beim Fundament verweilen.
ABCD

Weitere Gedenktage

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